Wanderung am Schönbuchrand

Am Di. 7.6. waren die „Aktiven Senioren“ der Gesamtkirchengemeinde wieder unterwegs zum Schönbuch. Für die meisten war die Anfahrt mit der Kulturbahn über Horb nach Tübingen und von dort mit der Ammertalbahn bis nach Unterjesingen, unbekannt. Aber die Fahrt mit der Bahn durch das Neckartal mit Sicht auf die Wurmlinger Kapelle und dann durch das Ammertal mit Sicht zur anderen Seite Kapelle, wurde von allen genossen. Von Unterjesingen aus wanderten wir bei schönem, aber sehr schwülem Wetter hoch zum Schönbuchrand bis zum Schloss Roseck. Dieses Schloss, das aus der Stauferzeit stammt, wechselte oftmals seine Besitzer. Franziskanerinnen bauten 1958 neben das Schloss ein Genesungsheim, das seit 2012 leer steht. Es wurde jedoch in jüngster Zeit an einen Privatmann verkauft, der es in Zukunft selbst nutzen will. Nach einer Rast unter einem schönen Eiche, von der man einen herrlichen Ausblick in Richtung Spitzberg, Rammert, Alb und Gäu hatte, wanderten wir weiter bis zum Schloss Hohenentringen, das einst als Grenzschutz von den Tübinger Pfalzgrafen erbaut worden war. Leider war wegen Ruhetags das Tor geschlossen, so dass wir den herrlichen Ausblick nicht bewundern konnten, daher mussten wir noch 1 km weiter wandern bis zum Entringer Sattel. Dort wurden von uns die Schattenplätze auf der Terrasse der Gaststätte des Turn- und Gesangvereins schnell belegt und so konnten wir uns bei einem kühlen Getränk und bei netten Gesprächen erholen, bis das Essen kam. Danach wanderten wir am Schönbuchrand mit seiner herrlichen Aussicht entlang, bis es durch einen, für den Schönbuch typischen Hohlweg in Richtung Entringen ging. Nachdem wir den Ort erreicht hatten und nur noch wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt waren, kam ein starker Gewitterregen, der uns aber, dank verschiedener Unterstellmöglichkeiten kaum beeinträchtigte. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück nach Calw.