Evangelische Versöhnungskirche Heumaden
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Vorraum - Kirche von Süden - Altarbereich / ©
Das Kirchengebäude
Unsere Versöhnungskirche liegt im Zentrum des Stadtteils Heumaden,
Christian-Barth-Str. 1. Sie wurde 1965 fertig gestellt nach Plänen des Architekten
Heinz Rall. Der Kirchenraum ist auf einem ungleichseitigen fünfeckigen Grundriss erbaut. Er lebt von schräg laufenden Linien und Flächen und bietet Platz für 345 Gottesdienstteilnehmer. Architekt Heinz Rall hatte für den Innenraum Stühle vorgesehen; der damalige Kirchen- gemeinderat forderte aber leider kategorisch den Einbau von Bänken.
Der Plan des Architekten war aus heutiger Sicht bei weitem zukunfts- weisender.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Es gilt als
"ein architektonisch sehr interessantes Zeugnis der Kirchenbaukunst nach dem Zweiten Weltkrieg." Ursprünglich in nacktem Sichtbeton ausgeführt, wurde es später außen pastellfarben gestrichen, wodurch das Gebäude ein sehr viel besseres Aussehen gewann. Die Namensgebung "Versöhnungskirche" erinnert an einen Satz der Bibel:
"Lasst Euch versöhnen mit Gott!"
(Apostel Paulus, 2. Korintherbrief 5,20)Der Innenraum
Im Inneren wurde nach längeren Vorüberlegungen im Jahr 1990 die leere Altarwand mit einem großflächigen Kunstwerk ausgestaltet. Es ist ein Werk des Stuttgarter Kunstmalers Egon Lustner und trägt den Titel "Lichtstrahlen". Es ist jetzt der prägende Blickfang im Altarbereich. Der Kruzifixus davor stammt aus dem Erbauungsjahr der Kirche. Er wurde von Albrecht Kneer geschaffen, ebenso wie die vier Bilder zur Jona-Erzählung auf den Eingangstüren. Die leuchtenden Farbfenster sind ein Werk des Künstlers
Gerhard Dreher. 
Neue Orgel
Die Orgel
Der Klang der aus der Erbauungszeit stammenden ersten Orgel zeigte sich bald als unbefriedigend. Eine äußerst großzügige private Spende erlaubte die Anschaffung einer neuen Orgel. Eingeweiht wurde sie am 30. Juli 2001; entworfen und angefertigt wurde sie von der
Orgelwerkstätte Friedrich Lieb, Bietigheim-Bissingen. Die Versöhnungskirche dient seitdem öfters für Kirchenkonzerte, zumal sich auch die Akustik des Kirchenraums sehr gut dafür eignet.