Seniorenadvent auf demWimberg

Macht hoch die Tür
erklang es am 1. Dezember bei der Adventsfeier im evangelischen Gemeindehaus auf dem Wimberg. Die älteren Gemeindeglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden feierten miteinander Advent. Zur Einstimmung in die adventliche Aufforderung ‚Macht hoch die Tür’, wurden Bilder von Alzenberger und Wimberger Türen gezeigt. Mit Spannung waren die Besucher dabei, zu rätseln, wo die einzelnen Türen zu finden sind. Pfarrer Matthias berichtete über die Entstehung des Adventsliedes und die persönliche Bedeutung.
In Calw fand die Adventsfeier zum ersten Mal im Haus der Kirche statt. Der lichte Andreasaal passte zu der Botschaft über die Boten Gottes, den Engeln. Dekan Erich Hartmann ließ einige dieser Lichtwesen über die Leinwand schweben. Es war nicht gleich zu erkennen, welche biblische Geschichte der Künstler dargestellt hatte. Pfarrer Dieter Raschko berichtete von Josef, dem an Weihnachten gleich drei Mal ein Engel erschien und Weisung gab, wie es weitergehen soll. Kinder der Badstraßenschule aus der Klasse 3 und 4 machten mit ihrer Lehrerin Ilona Jahn mit einem RAP und anderen Liedern unmissverständlich klar: „Einen Engel brauch ich jetzt, einen Engel der so richtig fetzt!“
Im Gemeindehaus in Heumaden ging es um die Weihnachtsbäckerei. Die Kinder des evangelischen Kindergartens unter der Leitung von Hannelore Partsch stimmten mit einem stimmungsvollen Adventslied auf die Adventszeit ein. Dann übernahm Kantor Martin Hagner die musikalische Begleitung der Lieder. Diakonin Brigitte Dürr und Pfarrer Albrecht Fetzer verwandelten sich in Berta und Innozenz und überlegten: Eigentlich wollen wir dieses Jahr nicht backen!? Oder doch? Nachdem diese Frage geklärt war, berichtete das Team über das Weihnachtsgebäck. Die verschiedenen Guatsle und die reichhaltigen Zutaten deuteten auf den Reichtum hin, den das Kommen Christi in diese Welt den Menschen beschert.
In bewährter Weise waren Regina Gnirs, Mechthild Ferner und Margit Gans aus den katholischen Gemeinden bei der Gestaltung der Feste beteiligt. Das gute Miteinander trägt alle Jahre wieder zur Freude bei. Ein großes Dankeschön gebührt den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den Seniorenkreisen und anderen Gruppen. Mit einem hohen Zeitaufwand und Herzenseinsatz machten sie diese Feste erst möglich. 
Brigitte Dürr