Alte Heimat neu entdecken - Das Fliederstädtchen Haigerloch

Am Freitag, 27. April, starteten die Aktiven Senioren in das 10 jährige Jubiläumsjahr. Ziel war das Fliederstädtchen Haigerloch. Die erste Etappe bis Horb wurde mit der Bahn zurückgelegt. Dann war zunächst eine Stunde Aufenthalt angesagt. Während des Aufenthalts informierte Diakonin Brigitte Dürr am Neckarufer über die einzelnen Stationen der Fahrt. Bei einem kleinen Bummel am Neckar, oder einem Brezelfrühstück im Freien, ging die Wartezeit im Nu vorbei. Gut gelaunt kam die 35-köpfige Gruppe in der Oberstadt in Haigerloch an. Der Flieder war in voller Blüte und verströmte verschwenderisch seinen Duft. Sogar auf dem Römerturm wurden die Besteiger in Duftwolken gehüllt. Die Aussicht vermittelte einen beeindruckenden Blick über Haigerloch, seine Felsen, den tiefen Taleinschnitt der Eyach und die fliederbewachsenen Hänge. Vom Turm aus waren es nur wenige Meter in die Evangelische Kirche. Ein großes Abendmahlsbild, das die obere Hälfte der Wand hinter dem Altar bedeckte, war der Blickfang in dem sonst schlichten Kirchenraum. Das Kunstwerk war einem Gemälde von Leonardo da Vinci nachempfunden. Die Personen an dem Tisch waren so angeordnet, dass der Betrachter seinen Platz in der Fortsetzung des Tisches nehmen konnte und somit Teil der lebhaften Auseinandersetzung der Personen auf dem Bild war. Nach diesen ersten betörenden Eindrücken wurden beim Mittagessen im Gasthaus Krone neue Kräfte gesammelt. Der Nachmittag war Sehenswürdigkeiten in der Unterstadt gewidmet. Die Teilnehmenden besuchten je nach Interesse das Figurenmuseum Alraune im ehemaligen Gasthof Schwanen, oder den Atomkeller, in dem im 3. Weltkrieg an einer Atombombe gebaut wurde. Einige Unentwegte bestiegen trotz Hitze den Schloßberg und besichtigten anschließend noch die älteste Kirche Haigerlochs am Talgrund. Im Café traf sich die Gruppe bei einem kühlenden Eis, oder bei stärkendem Kaffee wieder. Nach einem erfüllenden Tag wurde die Heimreise mit Bus und Bahn angetreten. Dieter und Waltraud Weckmann und Werner Barth hatten die Fahrt vorbereitet und damit einen besonderen Auftakt für das Jubiläumsjahr gesetzt.