Wanderung um das Randecker Maar am 28.6.2019

Da die Anfahrt zum Randecker Maar mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwas umständlich und ist, machten die Aktiven Senioren diesen Ausflug auf die Alb zum ersten Mal mit einem Bus. Trotz großer Sommerhitze war der Bus fast voll besetzt. Von Ochsenwang aus wanderten wir zum fast 812 m hohen Breitenstein. Von hier aus bietet sich ein von Vegetation nicht behinderter weiter Blick auf das ca. 400 Meter tiefer gelegene Gebiet bis nach Stuttgart. Dann wanderten wir über die Höhe des Aucherts, vorbei an den Kraterränder des vor 17 Mio. Jahren entstandenen Vulkanschlots bis zur Ziegelhütte, wo wir Skulpturen des Kunstpfads Randecker Maar bewundern konnten. Nach einem Imbiss im) Otto-Hoffmeisterhaus wanderten wir im Schopflocher Moor, dem einzigen größeren Moorgebiet der Schwäbischen Alb. Entstanden ist es durch die Verwitterung von Basalttuff aus dem Vulkanschlot, die zur Bildung einer wasserundurchlässigen Tonschicht führte – eine Seltenheit in dieser Umgebung. Der Maarsee, der sich über dieser Tonschicht bildete, ist im Laufe der Zeit verlandet. Der Abbau des Torfes begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts. 1942 wurde das Moor zu einem Naturschutzgebiet erklärt. Für einige war die Wanderung hier zu Ende und sie fuhren mit dem Bus zum Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, während der größte Teil dorthin wanderte. Außer einer guten Ausstellung, in der wir uns über die Schichtstufenlandschaft der Alb, ihren Vulkanismus und der Flora und Fauna dieses Gebiets informieren konnten. Eine Kaffeepause mit selbstgebackenen Muffins rundeten diesen schönen Ausflug ab.