Musik liegt in der Luft

Bei viel Musik und Gesang traf sich die ältere Generation am 20. Oktober im Haus der Kirche zum jährlichen Herbstfest. Diakonin Brigitte Dürr begann den Nachmittag mit Gedanken zu Herbstönen. Laub, Wind, fallende Früchte bringen Töne hervor, die meist schöne Erinnerungen wecken. Es sind auch Zeichen, dass ein Jahr zu Ende geht. Die Zusage Gottes: Solange die Erde steht soll nicht aufhören Saat und Erde, …“ schenkt aber auch Töne der Zuversicht, dass sich das Leben immer wieder neu gestaltet. Ganz praktisch bringt zum Beispiel die Herbstzeit jedes Jahr wieder neuen Wein und Zwiebelkuchen hervor und beides schmeckte hervorragend. Das Besondere an diesem Nachmittag – Musik lag in der Luft! Die Gruppe „Stimm drei“ mit Martina Theurer, Beate Pardo und Monika Freundorfer sangen und spielten beschwingte und heitere Melodien. Schlager, Selbstgedichtetes und Volksweisen kamen zu Gehör und beschwingten die Festteilnehmerinnen und Festteilnehmer. Bei manchen Liedern konnte mitgesungen werden, was bei einer mitreißenden Begleitung besonders viel Freude machte. Zwischen den Liedern las Martina Theurer verschiedene humorvolle Texte zum Herbst. Die Anwesenden konnten sich an einem Nachmittag mit guten Begegnungen und mit einem bunten Strauß von Genüssen freuen.

Was geht in einem Menschen vor, der altert, krank ist oder trauert?

Am Donnerstag, 14. Juni gab Ulla Reyle, Gerontologin und Supervisorin aus Tübingen, merkenswerte Hinweise zum Thema ‚Besuche machen‘. Sie ging dabei sehr auf die Fragen und Themen der Teilnehmenden ein. Das Eingebunden sein in die Geschichte und Lebensumstände einer Zeit wurde an der Generation der Hochaltrigen deutlich gemacht. Dass dieses Erleben bei einem Besuch und im Gespräch von Bedeutung ist, stellte Ulla Reyle sehr praktisch dar. Die innere Befindlichkeit dieser Altersgruppe wurde deutlich. Dass über entsprechende Fragen und dann auch zuhören können Wertschätzung vermittelt wird war eines der grundsätzlichen Dinge, die Ulla Reyle zur Sprache brachte. Die TeilnehmerInnen konnten wichtige Impulse mitnehmen. Der Abend findet am Mittwoch, 20. Juni eine Fortsetzung, bei dem Ideen zur ganz praktischen Gestaltung eines Besuches weitergebgeben werden sollen. Es soll Antwort gegeben werden auf Fragen wie: Kann ich mich vorbereiten? Anfang und Ende eines Besuches? Was reden wir? Zuhören oder Erzählen? Bringe ich etwas mit – oder komme ich mit leeren Händen? Es sollen auch Besuche bei Menschen in der gleichen Altersstufe in den Blick genommen werden. Der nächste Abend findet am Mittwoch, 20. Juni im Evangelischen Gemeindehaus auf dem Wimberg, Listweg 13, 75365 Calw-Wimberg statt. Der Abend beginnt um 19 Uhr und endet um 21 Uhr. Diakonin Brigitte Dürr wird den Abend gestalten. Kontakt: Brigitte Dürr, Wielandstr. 12, 75365 Calw-Heumaden, Tel: 07052 93 05 23, Mail: duerr.ev.diakonat.calw@t-online.de. Interessierte sind herzlich eingeladen.